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Der Artikel gibt den Verlauf der Sitzung gut wieder. Die Behördenvertreter von WSA und HPA sind sicherlich nicht die richtigen, von denen man neue Lösungsansätze erwarten kann. Sie exekutieren lediglich die Genehmigungslage. Das bedeutet z. Z. vor allem Monitoring der Folgen der Elbvertiefung und Suche nach neuen Stätten für Schlickdeponierung. Ansonsten Verweise auf komplexe Gesamtlage (Klimawandel, Deichbau in den siebziger Jahren und später, geringere Mengen aus dem Oberlauf der Elbe ...).

Alle nehmen ungeniert das Wort "Kreislaufbaggerei" in den Mund, als wäre das ganz normal, als hätte es das schon immer gegeben.

Das Thema in der Sitzung ging eigentlich nur um die Symptome (Verschlickung ...). Es muss der Grund für diese Symptome angegangen werden, nämlich die "Notwendigkeit" der Vertiefung für den Hamburger Hafen und seine Zukunft. Das dickste Brett.Bild entfernt. Das sollten wir aber angehen.

Interessantes Detail: Gegenüber dem Referenzzeitraum 1960-1990 ist die Wasserführung der Elbe aus dem Oberlauf um 33 % zurückgegangen, das entspricht auf ein Jahr gesehen der Wassermenge des Bodensees !

 

Fr., 04.06.2021 - 15:11 Permalink

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